Projekt Nachsorge


Das Nachsorgeprojekt Chance bietet eine intensive Betreuung beim Übergang vom Strafvollzug in die Freiheit. Im Fokus der Unterstützung steht die Stabilisierung der Lebensumstände, welche die Resozialisierungschancen verbessern, wodurch neue Straftaten vermieden werden können.
 
Bereits während des Strafvollzugs nimmt ein/e Sozialpädagoge/in von Fortis e.V. Kontakt mit Ihnen auf. Diese/r begleitet und hilft Ihnen bei Ihrer Entlassungsvorbereitung in folgenden Bereichen:

  • Wohnungs- und Arbeitssuche
  • Krisenintervention und bei Bedarf Vermittlung an Beratungsstellen
  • Anbindung an das örtliche Hilfesystem
  • Umgang mit Behörden
  • Schuldenregulierung
  • Gestaltung sozialer Beziehungen und von Freizeit

 

Unser Angebot

Es können Menschen betreut werden, die Ihre Strafhaft auf Endstrafe oder ihre Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen ebenso wie frühzeitig entlassene Menschen, denen kein Bewährungshelfer zur Seite gestellt wird.
 
Der Beginn einer Betreuung sollte circa drei Monate vor der Entlassung eingeleitet werden. Die Betreuung nach der Haftentlassung ist in der Regel drei bis sechs Monate möglich. Bei weiterbestehendem Bedarf kann im Anschluss eine Übernahme in andere Hilfeformen erfolgen.
 
Wenn Sie an einer freiwilligen und für Sie kostenfreien Nachsorge interessiert sind, nehmen Sie bitte entweder mit dem Sozialen Dienst Ihrer Justizvollzuganstalt Kontakt auf oder Sie wenden sich an den jeweils zuständigen Fallmanager des Nachsorgeprojekts in Ihrer JVA. Dieser wird Sie in aller Regel dann auch nach der Entlassung weiter begleiten.
 
Weiterführende Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage zum Projekt beim Verband Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg.

 

Kontakt

Friedrich-List-Straße 62
71032 Böblingen

Fon: 07031 / 20 42 512
Fax: 07031 / 20 42 525
Mail: verwaltung-sfh@fortis-ev.org

 

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